Steuerbetrug & Steuerhinterziehung
Spielt es denn wirklich eine Rolle ob Steuerbetrug, Steuerhinterziehung oder irgendwie eine genaue Abgrenzung der beiden? Dies lenkt meiner Meinung nach doch nur vom eigentlichen Thema ab, oder? Ich sage dem ganz altmodisch “Schwarzgeld” oder etwas dirkreter: (noch) nicht versteuertes Geld.
Unsere Banken und Versicherungen leben unter anderem gut von Geld, dass auch vom (nahen) Ausland in die Schweiz gelangt. Und auf welchem Weg es herkommt interessiert nur am Rande. Wie kann es sonst angehen, dass ein relativ grösstes Institut in Zürich als Kerngeschäft Deutsche Anleger dazu überredet ihr Geld in die Schweiz zu bringen und diese im Glauben lässt, eine gute Anlage getätigt zu haben? CS, UBS, Generali und Co sind alle mit von der Partie und erfreuen sich an den Geldern. Vor ungefähr sieben Jahren sah ich während einiger wenigen Monate in dieses Unternehmen hinein. Als ich vor dreieinhalb Jahren einen Artikel zu diesem Thema in der Handelszeitung las, wollte ich meinen Beitrag und Input zu solchen Machenschaften leisten. Doch, es interessierte – wenn wunderts – niemand. Es sei im Moment genug darüber berichtet worden.
Wer weiss, vielleicht würde ich auch noch einige Namen für die Deutschen Steuerbehörden zusammenbekommen…
75 Franken
Was lässt sich mit 75 Franken alles anstellen? Eigentlich stellt sich eine solche Frage nie, denn wer will den unnötig soviel Geld ausgeben? Es reicht wenn es gut für ein Abendessen auswärts und ein Glas Wein zu zweit. Oder für einen Kino Abend mit Popcorn, Apéro und Parkhaus. Oder aber auch für zwei bis drei DVD’s oder CD’s. Aber wie steht es beim Kleiderkauf? Eine Hose, zwei schöne Langarmhemden und drei weisse Unterleibchen? Für 75 Franken? Ja, Tatsache geworden heute Abend im C&A. An der Kasse erschrak ich fast schon ein Bisschen, als es “nur” soviel gekostet hat. In Sekunden rechnete ich alles noch mal zusammen und staunte dann wirklich selbst nicht schlecht, als das Rückgeld tatsächlich mit 25 Franken ausviel. Es gibt also doch auch bei uns in der teuren Schweiz noch “Schnäpchen”. Bleibt nur eine Frage am Schluss: Welche Banknote gab ich der Verkäuferin?